19. Dezember 2024 Die Frittenwerk-Story: ohne Geld zum Mietvertrag
Wie wir ohne Geld unseren ersten Mietvertrag unterschrieben haben – und das Abenteuer beinahe vorbei war, bevor es begann. Teil 1️ der Frittenwerk-Founder-Story!
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Wie wir ohne Geld unseren ersten Mietvertrag unterschrieben haben – und das Abenteuer beinahe vorbei war, bevor es begann. Teil 1️ der Frittenwerk-Founder-Story!
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Wohin geht man, wenn man den Mietvertrag für sein erstes Restaurant unterschreiben soll und plötzlich richtig viel Geld braucht? Natürlich zu seiner Hausbank, die werden das schon regeln. Dachten wir.
Eigentlich lief alles wie geschmiert: Location gefunden, Pitch gewonnen, Frittenwerk in Planung (siehe Teil 1 unserer Story). Der Investitionsbedarf lag bei etwa 150.000 Euro, wir selbst hatten knapp ein Drittel parat. Für den Rest sollte unsere Hausbank aufkommen, so unser Plan, schließlich hatten wir bis dato eine äußerst gesunde Beziehung zu unserer Bank.
Doch erstmal passierte: nichts. Klassische Hinhaltetaktik, statt mit offenen Karten zu spielen. Noch waren wir zuversichtlich und hoffnungsvoll, denn eigentlich war die Finanzierung nur noch eine Formalität, nicht wahr? Unter Zeitdruck und aus Sorge, die besagte Mietfläche doch noch zu verlieren, unterschrieben wir irgendwann den Mietvertrag, ohne die Finanzierung gesichert zu haben.
Das war blöd, denn: Die Hausbank sagte ab. Keine Finanzierung, keine Gastronomie, kein Frittenwerk. Ein riesiger Dämpfer, wahrscheinlich der größte in den letzten 10 Jahren. Und das, noch bevor eine einzige Pommes frittiert wurde.
Wir brauchten also 100.000 Euro. Die kamen schließlich aus gänzlich unerwarteten Ecken. Ein befreundeter Metzger – ein Mann vom alten Schlag, der uns später unsere Fleischprodukte anliefern sollte – half uns mit einem Darlehen von 50.000 Euro aus.
Die andere Hälfte kam aus dem Herzen Düsseldorfs, der Privatbrauerei Frankenheim/Warsteiner. Der Deal: Die verbliebenen 50.000 Euro gehen per Darlehen an uns, dafür stehen im Frittenwerk Frankenheim Alt und Warsteiner im Kühlregal. Das ließen wir uns nicht zweimal vorschlagen!
Damals wie heute sind wir dankbar für so viel Vertrauen in unseren Traum. Das war niemals selbstverständlich. Heute läuft so eine Finanzierung deutlich schonender für unser Herz ab. Und die Hausbank ist seitdem nicht mehr unsere Hausbank.
Wie wir feststellen mussten, dass wir mit unseren 150.000 Euro nie im Leben eine neue Fritteuse bekommen – und was es mit dem Friedhof der Fritteusen auf sich hat – erzählen wir euch im dritten Teil der Frittenwerk-Founder-Story. Bleibt dran!






